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Raumgreifend
Eine Ausstellung der Freien Duisburger Künstler
19. bis 21. Juni 2020

Raumgreifend steht für die dritte Dimension, sowohl an den Wänden, als auch auf dem Boden, an der Decke oder auf dem Podest.

Regina Bartholme + RABE Rainer Bergmann + Arno Bortz Andreas Blum + Christina Böckler + Petra Dreier & Michael Hanousek + Yvonne Höfs + Andrea Fehr + Elke Frieding + Ingrid Handzlik + Friederike Huft + Marayle Küpper + Ralf Lüttmann + Sigrid Neuwinger + Angela Schäfer + Angela Schmitz + Martin Schmitz + Gernot Schwarz + Barbara Koxholt + Hektor Troyali


Die offene Gruppierung Freie Duisburger Künstler besteht seit über 35 Jahren.
Zur abwechslungsreichen Gestaltung ihrer Ausstellungsprojekte, setzt sie nach Möglichkeit Themenschwerpunkte. Nach "Handzeichnung" und "Arbeiten mit Fotografe" im Jahr 2019, hatte sie für 2020 die Themen "R(h)einorange" für die Galerie des Lehmbruck Museums in der Bezirkbibliothek Rheinhausen und "Raumgreifend" für den Ausstellungsraum des Kunstvereins Duisburg gewählt.

Organisation: Evangelos Koukouwitakis + Klaus-Dieter Brüggenwerth
Die Ausstellung wird gefördert durch den Kulturbeirat der Stadt Duisburg

Öffnung der Ausstellung ab Freitag 19. Juni, 18h - 20h; Sa 20. Juni, 16h - 19h; So 21. Juni, 12h - 16h
Die Ausstellung ist für max. 13 Personen gleichzeitig geöffnet, es herrrscht Masken- und Registrierpflicht.







Zur vorangegangenen Ausstellung
Grand Unified Theory
Christian Schreckenberger 15. Mai - 14. Juni 2020

Sabine Bazan und Jobst Paul beim Werkstattgespräch im Atelier von Christian Schreckenberger am 16. Mai 2020

Gleiches Format, gleiche Stifte – seit jeher spielt sich Christian Schreckenberger’s eigentliche Arbeit auf einer bestimmten Papiersorte ab. Was er als ‚Kritzeln‘ eher untertreibt, sind konzentrierte, suchende, experimentelle Studien zu Formen und Form-Clustern, die freilich keiner Beliebigkeit unterliegen, sondern sich – fast in der Art biologischer Sammlungen, oder einem Wandschrank mit Spezialwerkzeugen – nach Merkmalklassen fügen oder aber sich in eine evolutionäre Dynamik begeben.

Aus den Studien werden schnell Papierstöße und aus ihnen auf dem Arbeitstisch wiederum fliegende Blätter, in denen der Betrachter suchen und sich festhaken kann. Für Christian Schreckenburger dagegen dienen sie als Partituren: Dann und wann kommt es zum ‚Idealfall‘ – zu einem ‚Kritzel‘, zu einer Zeichnung, die dann nach Realisation schreit (wie im Fall der Figur).

Was freilich die ‚Idealität‘ ausmacht, erweist sich als ebenso komplex wie eindeutig: Schreckenberger beschreibt diese Idealität als Moment, wenn ein Höchstmaß von Mehrdeutigkeit mit einem Höchstmaß an Prägnanz zusammenfällt. Wobei er – wie nebenbei - einer spannenden Hinweis hinzufügt: Die Einheit und deren Prägnanz stehen auch für den Zusammenfall des Todernsten mit dem Spaß – den er gelegentlich auch provoziert. Dass er sich so von einer selbstbezogenen Kunst der Befindlichkeit abgrenzt, räumt er leidenschaftlich ein.

Dann aber steht der eigentliche Schritt, die materiale ‚Realisation‘ der Zeichnung, ja noch bevor, ein Schritt, bei dem sich die Spannung von Mehrdeutigem und Eindeutigem in andere Kategorien, in die der Zwei- und Dreidimensionalität, oder besser: in einen Zustand zwischen beiden, transponiert.

Das gilt einerseits fürs Material, denn weiter als die einfache Erhabenheit von Spanplatten möchte Schreckenberger gar nicht gehen.

Andererseits spürt man im Geflecht der Formen, in dem sie zugeschnitten, getrennt und vereint sind, Andeutungen von räumlicher Tiefe. Eine Begriff wie ‚relief-artig‘ würde Schreckenberger durchaus tolerieren.

Manchmal allerdings befreien sich die Formen oder Formcluster aus dem Programm des Künstlers und machen sich selbstständig: Dann werden sie zu leibhaftigen Gegenständen, zu Raumplastiken, die angesichts ihrer Präsenz und ihres Selbstbewusstseins vergessen machen, dass sie ‚ausdrücklich‘ zweckfrei sind.

Wir danken Christian Schreckenberger für eine eindrucksvolle virtuelle Ausstellung und für eine ebenso anregende wie beeindruckende Begegnung.







Mitglieder des Kunstverein Duisburg stellen aus
augenblicke | Thorsten Kasel | 6. März - 28. Juni 2020


Put me out of my misery!, 2020

Zur Kunst von Thorsten Kasel
[...] Thorsten Kasel bearbeitet das öffentliche Gesicht des Privaten, mit dem wir uns (all-)täglich präsentieren und inszenieren – ob in der realen Welt oder in Form eines „Doubles“ mittels Fotografie oder Videotechnik. [...]
Thorsten Kasel treibt ein Spiel mit dem „da sein“ und „nicht da sein“, mit Körperlichkeit und Abbild, mit dem „Double“ der Fotografie und der Materialität von Leinwand und Farbpigment. Der Vermischung von Realität und virtueller Welt, von privater Sphäre und Öffentlichkeit entspricht auch sein Werkprozess, in dem er die digitale Technik mit dem Handwerk der Malerei selbstverständlich verbindet. [...] Sabine Bazan
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Eine Kooperation der Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH und des Kunstverein Duisburg e. V.
Tagungsbereich im City Palais, König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg | Mo - Fr: 9h - 16h, ausgenommen geschlossene Veranstaltungen
10% des Verkaufserlöses gehen als Spende an Nils Petersen und sein Projekt KarmaRiders.